Safe Harbor († 2015), Privacy Shield († 2020) und bald auch das Data Privacy Framework?
Gute Gründe für mehr europäische Software-Alternativen.
Das Jahr 2025 startet mit vielen politischen Erdbeben in allen Bereichen. Auch für Unternehmen und deren IT-Entscheider gab es einige Erschütterungen.

Spätestens seit Trump das PCLOB als zentrales Element des Data Privacy Framework (DPF) demontiert hat, halten Experten das EU-US Datenschutzabkommen für nicht mehr tragfähig.
Die Schwächen des DPF waren bereits bei seiner Einführung Gegenstand lauter Kritik. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis das DPF das Schicksaal seiner Vorgängerabkommen (Safe Harbor, Privacy Shield) ereilt.
Diese Datenschutzproblematik ist neben vielen anderen Gründen nur ein Grund, warum IT-Entscheider umdenken sollten. Es braucht dringend mehr Mut für europäische Alternativen, die in nahezu allen Bereichen zahlreich existieren.
Die Unabhängigkeit unserer digitalen Infrastruktur und damit einhergehend die Souveränität über unsere Daten, sollte als elementarer Baustein für eine digitale Zukunft in Europa betrachtet werden. Dringend gesucht wird ein neues Selbstverständnis. Und dafür gibt es gute Gründe.
Gute Gründe für mehr europäische Software-Alternativen
- Datenschutz: In Ländern innerhalb der EU gelten einheitliche Datenschutzstandards ohne Überraschungen.
- SaaS Produkte und Open Source: In fast allen Bereichen gibt es echte Alternativen aus der EU.
- Die Wirtschaft vor Ort: Europäische Unternehmen bezahlen Ihre Steuern in der EU. Wir alle profitieren davon. Es stärkt den Standort und schafft hochqualifizierte Arbeitsplätze, die in einer digitalen Zukunft dringend gebraucht werden.
- Einheitliche Rechtsgrundlage: In der gesamten EU gelten einheitliche Wettbewerbs- und Verbraucherrechte.
- Datensouveränität: Europäische Lösungen sichern die Hoheheit über die eigenen Daten. Niemand muss Angst haben, dass Daten heimlich oder teils auch offenkundig abgezogen oder zweckentfremdet werden.
- Weniger Unsicherheiten: Neben anderen Faktor betrifft das vor allem die Preisentwicklung. Jüngste Exzesse bei VMWare oder Microsoft zeigen wie der Lock-in-Effekt die Kunden beim Preis teilweise hart und ohne Vorlauf treffen kann.
Fallen Ihnen weitere Gründe ein? Mit Sicherheit! Nicht erst seit den neuerlichen politischen Erdbeben ist es eine gute Idee, die Kontrolle über die eigene IT-Infrastuktur zu behalten. Ob staatliche Akteuere das trotz eindeutiger Alarmzeichen schon ausreichend verstanden haben, muss bezweifelt werden.
Glücklicherweise sind Unternehmen schneller, wenn es um entscheidende Veränderungen geht.
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